Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (YouTube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Google Translate

Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

RoPa

= Ressourcenorinentiere Präventionsarbeit

Die Prävention ist neben der Schuljugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der dritte Arbeitsbereich des Jugendwerkes Borken e.V. und beinhaltet gezielte präventive Programme und Aktionen, welche zum erzieherischen Kinder- und Jugendschutz beitragen. Unter dem Titel ROPA (Ressourcen Orientierte Präventionsarbeit) wurde eine Angebotsreihe zu verschiedenen Themen der Kinder- und Jugendlichen erarbeitet und wird bedarfsgerecht weiterentwickelt. Die Angebote greifen die Themen der Kinder und Jugendlichen in ihren altersbedingten Lebenslagen auf. Der Großteil der Projekte ist für Schulklassen geplant und nach Thema den passenden Jahrgängen zugeordnet. Die Schuljugendarbeitenden begleiten die Durchführung von Trainings mit Kooperationspartnern an den Schulen, wodurch die Nachhaltigkeit qualitativ gesichert wird, da die Schuljugendarbeitenden auch nach den Präventionsangeboten als Ansprechpartner*innen an den Schulen fungieren. Im Folgenden sind einige der etablierten Angebote der Ressourcenorientierten Präventionsarbeit (ROPA) aufgeführt.

Sozial Kompetenzen

Borken Starke Kinder

Das Projekt „Borkens starke Kinder“, kurz BSK, ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Borken und der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland gGmbH. In sechs Einheiten zu je zwei Schulstunden wird BSK zur Förderung der sozialen Kompetenzen in den 1. Klassen umgesetzt. Inhaltlich behandelt BSK die Themen Gefühle, persönliche Stärken, Konfliktlösung, Hilfe holen sowie das Zusammenhalten und Miteinander als Klassengemeinschaft. Die Kinder sollen gezielt Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und gemeinsam in der Gruppe lernen, wie man eine Klasse als positive Gemeinschaft gestalten kann. Durchgeführt wird BSK von einem*r Trainer*in der Evangelischen Jugendhilfe gemeinsam mit dem*der Schuljugendarbeiter*in der jeweiligen Grundschule.

Starke Kinder- Starke Klassen Gemeinschaft

Das Projekt „Starke Kinder, starke Klassengemeinschaft“, kurz SKSKG, wird in Kooperation zwischen der Stadt Borken und der Evangelischen Jugendhilfe gGmbH durchgeführt. Über ein Schuljahr wird der 5. Jahrgang der weiterführenden Schulen im Stadtgebiet begleitet. Alle zwei Wochen besuchen ein*e Trainer*in der Evangelischen Jugendhilfe zusammen mit dem*der zuständigen Schuljugendarbeiter*in der Schule für je zwei Schulstunden die Klasse. Anhand von Aufgaben und Übungen wird hier das Ankommen in der neuen Schule und im neuen Klassensystem unterstützt.

Sozial Kompetenztraining nach Bedarf

Bei Bedarf werden über die bereits festgelegten sozialen Kompetenztrainings weitere angeboten. Diese werden durch die Schuljugendarbeit direkt durchgeführt oder in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern.

Medienprävention

Fit im Netz Klasse 3

„Fit im Netz“, kurz FiN, ist ein Angebot zur Medienprävention des Jugendwerkes Borken e.V., welches in der dritten Klasse den Schwerpunkt behandelt, über Gefahren im Netz aufzuklären und von der*dem Schuljugendarbeiter*in der jeweiligen Grundschule durchgeführt wird. Erfahrungsgemäß bekommen viele Kinder zum Ende der Grundschulzeit ihr eigenes internetfähig Endgerät, weshalb FiN präventiv im ersten Halbjahr der 3. Klasse stattfindet. Über drei Unterrichtsstunden werden über unangemessene Inhalte, die einem im Netz begegnen können, über Öffentliche und Private Profile sowie persönliche und sensible Informationen und über Chancen und Gefahren des Internets gesprochen. Dazu bringen der*die Schuljugendarbeiter*in visuelles Anschauungsmaterial und spielerische Übungen mit.

Fit im Netz Klasse 4

„Fit im Netz“, kurz FiN, ist ein Angebot zur Medienprävention des Jugendwerkes Borken e.V., welches in der vierten Klasse den Schwerpunkt „Digitale Zivilcourage“ behandelt und von der*dem Schuljugendarbeiter*in der jeweiligen Grundschule durchgeführt wird. Erfahrungsgemäß bilden sich zum Schulwechsel die ersten Gruppen-Chats, weshalb FiN präventiv im ersten Halbjahr der 4. Klasse stattfindet. Über drei Unterrichtsstunden werden die Kinder für einen angemessenen Umgang miteinander in der analogen sowie digitalen Welt sensibilisiert und über das Thema Cybermobbing gesprochen. Dazu bringen der*die Schuljugendarbeiter*in visuelles Anschauungsmaterial und spielerische Übungen mit.

Fit im Netz Klasse 6

„Fit im Netz“, kurz FiN, ist ein Angebot zur Medienprävention des Jugendwerkes Borken e.V., welches in der sechsten Klasse die Schwerpunktthemen „Cybermobbing“ und „Sexualisierte Gewalt im Netz“ behandelt und von der*dem Schuljugendarbeiter*in der jeweiligen Schule durchgeführt wird. Über zwei mal zwei Unterrichtsstunden werden verschiedene Formen des Cybermobbings, deren Auswirkungen und was Kinder dagegen machen können besprochen. Auch das Thema „Sexualisierte Gewalt“ wird anhand diverser Beispiele besprochen, sowie wie die Kinder sich davor schützen können.

Suchtprävention

Baisismodul Sucht

Das Basismodul im Jahrgang 7, durchgeführt von Mitarbeitenden des Jugendwerkes Borken e.V., thematisiert insbesondere die allgemeine Suchtprävention. Verschiedene Süchte, Verläufe in eine Abhängigkeit, Risiko- und Schutzfaktoren, etc. werden zur Förderung von Resilienzen mit den jungen Menschen thematisiert.

Vertiefungen

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, bestimmte Themenmodule zu einzelnen Süchten in allen Jahrgangsstufen anzufragen, um auf einzelne Themen der Sucht mit der Klasse noch intensiver einzugehen.

Sexualisierte Gewalt

Stopp, dass bin ich

Das Konzept „Stopp, dass bin Ich“ wird nach Bedarf ab der vierten Klasse umgesetzt. An einem Vormittag wird das Thema „Sexualisierte Gewalt“ trauma- und kultursensibel mit Blick auf die Vielfalt im Kontext von Flucht und Betroffenheit gelegt. Die Kinder werden stark gemacht, auf ihre Gefühle zu hören und Grenzen zu setzen. So werden ihnen präventive Handlungskompetenzen gezeigt, welche ihnen weiterhin zur Sprachfähig und zum Selbstbewusst verhelfen sollen. Dieses Training wird durch die Schuljugendarbeit und einer weiteren Fachkraft des Jugendwerks begleitet und findet in einem der Jugendtreffs statt.

Gewaltprävention

Ich bin ich (außerschulisch)

Dieses Konzept ist speziell für Jugendliche konzipiert, die bei Konflikten eine Neigung zur Gewalt haben und lernen möchten, diese auf friedliche Weise zu lösen. In der Regel wird das Konzept in den Ferien im Umfang von vier Tagen in einem unserer Jugendhäuser durchgeführt. Es wird sich mit den Themen Selbstvertrauen, Gewalt und Grenzverletzungen auseinandergesetzt. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, dass die Jugendlichen partizipativ mitentscheiden dürfen, um so die Teilnahme aktiv zu gestalten. Neben der Schuljugendarbeit ist noch ein*e Gewaltprävention- und Selbstverteidigungstrainer*in dabei.

Selbstwirksamkeit

Sexuelle Selbstbestimmung

Die Schuljugendarbeit regt die Kooperation mit den weiterführenden Schulen und mit dem Träger Pari Sozial an, um sexualpädagogische Angebote in Schulen zu schaffen. Die Nachhaltigkeit wird durch die Schuljugendarbeit angestrebt.

Auf nach Utopia...! (außerschulisch)

Die Ferienfreizeit „Auf nach Utopia“ fand in den Jahren 2019-2024 jährlich in den Herbstferien statt. Gemeinsam mit Betreuenden des Jugendwerkes Borken e.V., unterstützt durch Honorarkräfte, verbrachten durchschnittlich 15 Jugendliche eine Woche gemeinsam in einem Gruppenhaus. Das Herbstlager behandelte jährlich ein anderes Schwerpunktthema, welches Jugendlichen direkt betrifft und ihnen zugänglich gemacht und vertieft werden sollte. Ziele von „Auf nach Utopia“ waren der Spaß an der erlebten Gemeinschaft, positive Selbsterfahrungen zu sammeln, die Ausbildung sozialer Fähigkeiten, Wissenserwerb zu den diversen Themen sowie die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.2025 wird die Ferienfreizeit nicht stattfinden. Wann und in welchem Umfang das nächste Herbstlager stattfindet, steht noch aus. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über unsere Homepage oder über die Sozialen Medien des Jugendwerkes Borken.

Elternarbeit

Elternabend / Infomesse zur Medienprävention

Einmal jährlich findet ein Elternworkshop zur Medienkompetenzförderung statt, welcher den Erziehenden die Möglichkeit bietet, mit den Mitarbeitenden des Jugendwerkes Borken e.V. über verschiedene Themen der Medienwelt in den Austausch zu gehen. Behandelte Themen sind zum Beispiel digitaler Kinderschutz, Cybermobbing, Umgang mit und in den sozialen Medien sowie aktuelle Apps, Games und Plattformen, auf denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten. Bei Bedarf werden Kooperationspartner eingeladen, die auf bestimmte Themen spezialisiert sind.

Evaluation

Die ROPA Angebote werden von jungen Menschen gerne angenommen und von den Netzwerkpartner*innen sehr geschätzt.
Die positive Angebotsentwicklung zeigt eine hohe Akzeptanz bei allen Beteiligten. Der ursprüngliche Schwerpunkt der
Suchtprävention wurde erfolgreich erweitert, insbesondere um den Themenschwerpunkt Medienkompetenzförderung.
Die Mitarbeiter*innen des Jugendwerkes sind Ansprechpartner*innen für die Angebote und im Sozialraum bekannt. Die ROPA Angebote sind geeignet die Methoden der Jugendarbeit im schulischen Kontext zu verorten. Besonders günstig für die
positive Atmosphäre und Motivation der Schüler*innen ist ein, mit dem Angebot verbundener, Ortswechsel. Hierzu werden
bereits Räumlichkeiten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit des Jugendwerkes Borken e.V. genutzt. Die regelmäßige
Evaluation der Angebote im Arbeitskreis „Prävention und Kinderschutz“, stellt ein besonderes Qualitätsmerkmal dar.

Maßnahmen

Den Mitarbeitern*innen des Jugendwerkes Borken e.V. werden regelmäßig Fortbildungen zu Themen des erzieherischen
Kinder- und Jugendschutzes angeboten, insbesondere zu Kommunikationstheorien, Gesprächsführungsansätzen und
rechtlichem Fachwissen.
Die Schwerpunktthemen von ROPA werden durch den Schwerpunkt der Partizipation und Resilienzförderung, Medienkompetenzförderung, Gesundheitsförderung, Gewaltprävention (Kinderschutz §§ 8a/b), Förderung interkultureller und inklusiver Kompetenzen (Prävention gegen exklusive Prozesse und antidemokratisches Verhalten) erweitert, konzeptionell verankert und gefördert.
Zu den Präventionsthemen der jungen Menschen, insbesondere der Medienkompetenzförderung, werden Angebote
für Erziehende (Eltern) entwickelt und angeboten.